Der Kommentar

WEIHNACHTS und NEUJAHRSGRÜSSE

Nach Licht und Schatten in 2011:
Gemeinsamer Aufbruch ins Olympische Jahr

Liebe Ringerfamilie im DRB,

es geht ein Jahr zu Ende, das geprägt war von Höhen und Tiefen für unseren Ringkampfsport.

Am Anfang des Jahres stand die Ausrichtung der Europameisterschaften in Dortmund im eigenen Land. Das war ganz sicher ein Highlight für den DRB und das Ringen in Europa, ein überragender Erfolg für unsere Außendarstellung. Ich möchte nochmals allen Beteiligten für das tolle Engagement danken, das ja zusammen mit den Hauptamtlichen auf einer bewundernswert breiten ehrenamtlichen Basis beruhte.

Sportlich konnten wir bei dieser EM unser gesetztes Ziel nicht ganz erreichen. Auch bei der WM der Männer und Frauen wurden die Ziele verfehlt. Das waren die Tiefpunkte für uns, für unseren Ringkampfsport im Jahr 2011. Für das anstehende Olympiajahr stimmt mich das nicht gerade optimistisch, aber neue Kräfte sammeln kann der gute Ringer auch mitten im Kampf!

Was sich dagegen wie schon in den Vorjahren wieder einstellte, waren die überragenden Erfolge im Nachwuchs-Bereich. Sogar einen EM- und ein WM-Titel im Kadettenbereich konnten wir feiern.

Alles in allem gibt es also - wie man so schön sagt - "noch viel zu tun". Dies können wir nur gemeinsam erreichen, so wie wir es seit Jahren tun. Denn: Wir alle sind der DRB.

Ich möchte den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, um herzlichen Dank zu sagen: Meinen Vorstandskollegen, die in diesem Gremium ein gewaltiges Arbeitspensum absolvieren; allen Funktionsträgern im Präsidium für ihre vorbildliche ehrenamtliche Tätigkeit; allen Hauptamtlichen in unserer Geschäftsstelle für die freundliche und zuverlässige Erledigung aller Arbeiten innerhalb unseres Verbandes. Mein Dank gilt ebenso den Landespräsidenten mit ihren Verantwortlichen in den Präsidien für ihr enormes ehrenamtliches Engagement, sowie den unermüdlichen Funktionsträgern an der Vereinsbasis. Mein herzlicher Wunsch ist es, mit Ihnen allen weiterhin so intensiv, eng, harmonisch und konstruktiv zusammen zu arbeiten.

Liebe Freunde des Ringkampfsports, übermitteln Sie diesen Dank und diesen Ansporn auch an Ihre Mitstreiter in Ihren Vereinen.

Das Sportjahr 2012 steht mit Olympia vor der Türe. Da müssen wir als Ringer wie schon in Peking bei den Spielen 2008 eine beeindruckende Visitenkarte abgeben - das hoffen und wollen wir alle, und das erwarten wir auch.

Ich wünsche Ihnen mit Ihren Familien, ich wünsche allen Landesorganisationen, allen Vereinen, allen Freunden und Förderern unseres schönen Sportes ein friedvolles und ruhiges Weihnachtsfest, ein gesundes und erfolgreiches 2012.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Werner
Präsident DRB